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Schon wieder ein Java-Update?

> Problem:

Im April 2013 gab es schon wieder ein Update; seitdem werde ich bei manchen Internetseiten gefragt, ob ich dies oder jenes ausführen möchte. Was soll ich tun?

>> Lösung:

Das Update kommt mit einer neuen Sicherheitsfunktion. Damit können die Nutzer selbst festlegen, dass Anwendungen, die mit Java laufen, nicht automatisch ausgeführt werden. Sie können auch eine sog. Whitelist erstellen, der sie vertrauenswürdige Server hinzufügen, um einzelnen Websites die Nutzung von Java zu gestatten. Viele Seiten benötigen Java, damit Bewegung auf die Seite kommt (auch viele Online-Spiele), und viele Entwickler kleiner Anwendungen benutzen Java.

Java warnt, wenn ein nicht vertrauenswürdiger Java-Code auf einer Seite ausgeführt werden soll oder wenn der Nutzer eine veraltete Java-Version nutzt. Dann muss der Nutzer entscheiden. Dass dies für viele Internetnutzer eine schwer zu treffende Entscheidung ist, ist wohl auch den Java-Entwicklern klar. Sie arbeiten mit mehreren Stufen:

„Sollte das Java-Plugin im Browser ein niedriges Risiko im Code auf der Webseite feststellen, dann erhält der Nutzer eine Warnung. Bei einem hohen Risiko muss der Nutzer der Code-Ausführung zustimmen. Insgesamt werden vier Warnstufen angezeigt. Drei davon weisen auch darauf hin, ob der Java-Code mit vollen Zugriffsrechten auf das Betriebssystem oder in einer Sandbox [geschützte Umgebung] ausgeführt werden soll. Bei der höchsten Warnstufe muss der Anwender zunächst in einer Checkbox zustimmen, bevor er mit einem weiteren Klick das Ausführen des Codes bestätigt“, erklärt Golem.de hier.

 


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